Weyertal und De-NoŽl-Platz

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Weyertal und De-NoŽl-Platz: Ein schönes "Stück" Sülz!



Antiquariat Dorothea Lehmann  

Etwas abseits von den Haupteinkaufsstrassen liegen das Weyertal und der De-NoŽl-Platz. Auf dem Strassenstück zwischen Berrenrather und Zülpicher Strasse befinden sich besondere Geschäfte wie allein drei Antiquariate:so u.a. das Antiquariat von Ulrich Doege und das Antiquariat Weyertal. Auch finden Sie hier den Antik & Curiosa-Laden von Chris Heath und italienische und sardische Spezialitäten bei Angela und Mario Puddu. Der "andere Buchladen" z.B. ist eine alteingesessene Buchhandlung. Direkt daneben finden Sie das "Kafé Lokal". Hier können Sie leckeren Kuchen und andere Kleinigkeiten geniessen.


Antikes & Curiosa Chris Heath Antiquariat Ulrich Doege Puddu Italienische und sardische Feinkost Cafe Bistro 43 Antiquariat Weyertal

Auch gastronomisch haben Weyertal und De-NoŽl-Platz einiges zu bieten. Italienisches Flair geniessen Sie bei einem Espresso bei Efisio und Lorena im "Al Barretto" in der Palanter Strasse direkt am Spielpatz. Kölsch gibt es abends im "K-41" an der Ecke Nikolausstr./Spielplatz. Anfang September hat sich "Grüne`s Antiquariat" auch hier niedergelassen.


 

 

 

Grüne`s Antiquariat Der Andere Buchladen

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Der andere Buchladen

 

Kafé Lokal

 

Antiquariat U. Doege

 

Al Barretto

Grüne`s Antiquariat

 

Antik & Curiosa

 

 

 

 


Zur Geschichte:
"Weyertal": Zur Herkunft des Namens gibt es keine eindeutigen Hinweise. Alte Stadtpläne aus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zeigen ein Gelände mit einem Hof oder einigen Häusern namens "Weyerthal" in der Gegend des heutigen St.Hildegaris-Krankenhauses an der Bachemer Strasse. "Weyer" = Weiher: Nicht weit davon lag bis ins 17. Jahrhundert hinein der "St. Antonsweiher", nach dem wohl das 1194 gegründete und 1474 zerstörte Kloster "Weiher" benannt war. Vielleicht leitet sich der Name auch von dem Arzt Johannes Weyer (1515 - 1588) ab, der schon vor Friedrich von Spee (Speestraße) versucht hatte, gegen den grassierenden Hexenwahn anzugehen. In Betracht kommt auch die Kölner Familie Weyer. Johann Peter Weyer (1794 - 1864) war Kölner Stadbaumeister und gehörte "zu den vielgenannten führenden Kölner Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts". Sein Vater Heinrich Josef Meyer hatte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach der Säkularisation als bedeutender Grundstücksaufkäufer betätigt, nicht zuletzt auch im späteren Weyertal.
"De-NoŽl-Platz": Der Kölner Matthias Josef de NoŽl (1782 - 1849) war gelernter Kaufmann, Mundartdichter und zusammen mit Ferdinand Franz Wallraf ein führender Kopf der Olympischen Gesellschaft, die 1823 den Kölner Karneval neu begründete. Er war auch der erste Kustos der Wallrafschen Sammlungen (Wallraf-Richartz-Museum). Die Ehefrau Anna Maria (1787 - 1861) gründete mit ihrem in die Ehe eingebrachten Vermögen 1855 ein Krankenhaus. In ihrem Testament bedachte sie auch das Kölner Waisenhaus und die Armenschule. Diese Legate waren unter den Namen "Stiftung de NoŽl" und "De-NoŽl-Fonds" bekannt.
(Dr. Johannes Schuster: "Sülzer Grenzen und Strassen", März 2000, Noch nicht verlegt)


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